Warum zu Seminaren von Junge Trainings?

Bei uns ist manches anders:

Sie lernen aus der Praxis - für die Praxis.

Unsere ReferentInnen sind gestandene Praktiker - und durch Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Erwachsenenbildung qualifiziert.

Wir entwickeln mit Ihnen in Diskussionen, Ansätze und Lösungen für
praxisbezogenes Arbeiten.

Wir halten nichts von traditionellem Frontalunterricht, sondern bevorzugen teamorientiertes Lernen und Lernen in Arbeitsgruppen. Wir langweilen nicht mit ermüdenden Vorträgen und unzähligen Folien, sondern bleiben anschaulich und praxisnah.

Wir pflegen eine entspannte Arbeitsatmosphäre in kleinen Gruppen bis höchstens zwölf Teilnehmern - keine Massenveranstaltungen.

Wir kennen Ihre Probleme aus unserer eigenen Praxis, wir wissen, wie es ist! Und wie man es in der Praxis machen kann!

Bücher und umfangreiche, aussagekräftige Unterlagen sind bei uns selbstverständlich inklusive.

Wir müllen Sie nicht mit Paragraphen zu, sondern wir erarbeiten mit Ihnen Handlungsmöglichkeiten und kreative Strategien, die nicht in Gesetzestexten stehen.

Aber: Bei uns wird täglich 8 Unterrichtsstunden gearbeitet. Das Freizeitprogramm findet in der Freizeit statt und nicht während der Seminare.

Wir zeigen den Weg zur Lösung, wo viele Juristen nur den Weg zum Arbeitsgericht kennen.

Wir verlangen von Ihnen keine Genehmigung oder Kostenübernahme- erklärung des Arbeitgebers!

Wir buchen die Hotels und rechnen ab, Sie müssen nicht in Vorlage gehen!

Wir wählen zweckmäßige Tagungsorte und gut ausgestattete Hotels, aber wir betreiben keinen Seminartourismus.

Konflikte wegen Ihres Seminarbesuchs stehen wir mit Ihnen gemeinsam durch!

Ihr Erfolg wird sein:

Probleme besser erkennen, benennen und bearbeiten; das schwierige Deutsch der Gesetzgebung richtig lesen und verstehen können.

Sie werden fit für Ihren betrieblichen Alltag, der mehr Probleme aufwirft, als Gesetze regeln können.

Sie gehen nach einem Seminar mit fundierten Fachkenntnissen und mit gestärktem Rücken wieder in Ihre Firma oder Dienststelle.

Ein weiteres Plus:

Wir sind auch nach und zwischen Ihren Seminaren für Sie da! Für uns ist der persönliche Kontakt zu unseren Teilnehmern wichtig.

Wenn es Probleme oder Fragen gibt: Sie können uns anrufen, wir melden uns innerhalb weniger Stunden.


Und: Spaß macht's bei uns außerdem.

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Auch nach dem Seminar...mischen wir uns ein!

Artikel am 10.04.2008 im Bonner Generalanzeiger:

Trotz Verbots zur Fortbildung

Von Lisa Inhoffen
"Bonn. Weil ein Busfahrer unerlaubt eine ganze Woche an einem Fortbildungsseminar für Betriebsräte teilgenommen hatte, hat ihm sein Arbeitgeber - SWB-Mobil, eine Tochter der Stadtwerke Bonn (SWB) - einen Teil seines Lohns gekürzt. Dagegen klagte der Mann jetzt im Arbeitsgericht Bonn vor der vierten Kammer.
SWB-Anwalt Nicolai Besgen schildert den Hergang: Der Fahrer sei Mitglied des Betriebsrats und habe mit einem Kollegen, dem Betriebsratsvorsitzenden, relativ kurzfristig bei SWB-Mobil-Geschäftsführer Uwe-Karsten Staeck um Erlaubnis zur Teilnahme an dem Seminar zur "Gesprächs- und Verhandlungsführung" gebeten.
Der genehmigte nach Rücksprache mit Anwalt Besgen dem Vorsitzenden die Teilnahme, der andere erhielt indes keine Erlaubnis. "Ich habe eigentlich bei beiden überhaupt keinen Sinn an der Teilnahme gesehen", sagt Besgen. Zumal der Kläger noch nie in irgendeiner Verhandlung mit der Geschäftsführung involviert gewesen sei und dies sicherlich auch in Zukunft nicht sein werde.
Klägeranwalt Johannes Klassen sieht dagegen durchaus einen Sinn an der umstrittenen Fortbildung seines Mandanten: Immerhin dienten die dort gewonnenen Erkenntnisse einer verbesserten Kommunikation mit den Kollegen, von denen viele nur schlecht Deutsch sprächen.
Besgen entgegnet, der Kläger habe zudem auf telefonische Anordnung Staecks nicht reagiert, umgehend von der Bildungsstätte an den Arbeitsplatz zurückzukehren.
Weil jedoch beide Anwälte nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen wollen, einigten sie sich auf einen Kompromiss - auf Widderruf. Statt 300 Euro werden die SWB dem Kläger nur noch 110 Euro vom Lohn abziehen. "


Es handelte sich bei dem betroffnen Busfahrer um einen Teilnehmer von uns. Klar, das wir uns da melden:
In Bezugnahme auf Ihren Artikel "SWB-Mobil kürzt Betriebsrat den Lohn - Trotz Verbots zur Fortbildung" möchte ich als Leser Ihrer Zeitung folgendes anmerken und gerne auch als Leserbrief veröffentlicht sehen:
Ein einzelnes Betriebsratsmitglied muss NICHT bei einem Arbeitgeber um Erlaubnis bitten, ein - wie das Arbeitsgericht Bremen (AkZ: 1 BV Ga 4/00) unzweifelhaft entschieden hat - notwendiges Seminar besuchen zu dürfen. Im Gegenteil ist es vielmehr so, dass ein Betriebsrat dem Arbeitgeber rechtzeitig mitteilt, dass er auf Geheiß eines Betriebsratbeschlusses ein Seminar zu besuchen hat. Das normale Prozedere wäre in einem solchen Fall, dass der Arbeitgeber im Vorfeld seine Zweifel an der Notwendigkeit, resp. an der zeitlichen Lage des Seminars vor dem Arbeitsgericht, resp. einer Einigungsstelle klärt. Wohlgemerkt im Vorfeld und nicht im Nachgang!

Deswegen halte ich auch den anvisierten Vergleichsvorschlag des Arbeitsgerichtes Bonn "nur" 110 Euro Lohnkürzung vornehmen zu lassen (statt 300 Euro) für eine Mogelpackung. Gerade hinsichtlich der Verdienstgröße eines Busfahrers kann dies nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Das einzelne Betriebsratsmitglied darf in einem solchen Fall nicht in Regress genommen werden, wenn ein Arbeitgeber sich nicht an geltendes Recht halten mag.
Wie bitter nötig also der Besuch eines Seminars zur Gesprächs- und Verhandlungsführung gerade in diesem Fall gewesen ist, scheint bei einem solchen Arbeitgeber, der zwar nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen will, aber (gemäß der Aussage des Rechtsanwaltes) offenbar keine Verhandlungen mit dem Betriebsrat führt, unzweifelhafter denn je. Zu hoffen bleibt, dass ein Arbeitsgericht das auch so sieht!


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